0174 344 344 3

Wie hoch sollte die Feuchtigkeit von Brennholz sein?

Beim frisch geschlagenem Holz kann die Hälfte des Holzgewichtes aus Wasser bestehen. Wenn das Brennholz gesägt und in Scheite gespalten ist und gut belüftet gelagert ist hat und trocken aussieht hat es immer noch 15%-20% Wasser. Man bezeichnet das als "Luftgetrocknet". Nach trockenen Sonnentagen kann die Feuchtigkeit um die 15% betragen. An nebligen und feuchten Tagen steigt die Fechte wieder auf 20% und mehr an. Das Holz tauscht nämlich mit der Umgebungsluft Feuchtigkeit aus. Gut luftgetrocknetes Holz hat also im Mittel zwischen 15 und 20% Wasser bezogen auf das Darrgewicht.

Das Darrgewicht oder absolutes Trockengewicht (astro) ist das Gewicht des vollkommen trockenem Holzes. Dieses festzustellen ist nicht so einfach. Einfacher ist die Ermittlung der Holzfeuchte mit marktüblichen elektronischen Messgeräten die die Holzfeuchte messen. Nicht den Wassergehalt! eine Holzfeuchte von 100% entspricht einem Wassergehalt von 50%. Die optimale Restfeuchte sollte also zwischen 15% und 25% liegen. Das entspricht ein Wassergehalt von 20%.

Fazit: Frisches, feuchtes Holz brennt schlecht, qualmt stark, heizt weniger, verrußt Ofen und den Schornstein und belastet die Umwelt. Erst durch Trocknen wird aus Holz wertvolles Brennholz.